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Aktualisiert: 6. Jan.

Dankbarkeit verändert den Fokus des Geistes

 

Unser Gehirn ist darauf programmiert, Gefahren und Probleme schneller wahrzunehmen als Positives. Das war früher überlebenswichtig – heute führt es jedoch oft zu Sorgen, Unzufriedenheit und innerer Unruhe.

 

Dankbarkeit wirkt wie ein sanfter Perspektivwechsel:

  • Weg von dem, was fehlt

  • Hin zu dem, was bereits da ist


Wenn wir Dankbarkeit bewusst üben, lernt der Geist, Positives schneller wahrzunehmen. Das bedeutet nicht, Probleme zu verdrängen – sondern ihnen nicht mehr die gesamte Aufmerksamkeit zu überlassen.

 


Dankbarkeit beeinflusst Gefühle – nicht nur Gedanken

 

Dankbarkeit ist mehr als ein Gedanke. Sie ist ein emotionaler Zustand, der mit Ruhe, Verbundenheit und Zufriedenheit einhergeht.

Menschen, die regelmäßig Dankbarkeit empfinden:

  • fühlen sich ausgeglichener

  • erleben weniger Grübelschleifen

  • berichten häufiger von innerer Zufriedenheit


Glück entsteht dabei nicht durch äussere Umstände, sondern durch die innere Bewertung dessen, was wir erleben.

 


Warum Dankbarkeit und Hypnose so gut zusammenpassen

 

Hypnose arbeitet mit dem Unterbewusstsein – genau dort, wo emotionale Muster, Bewertungen und Gewohnheiten entstehen.

 

In einem hypnotischen Zustand:

  • ist der Geist entspannter

  • die Aufmerksamkeit nach innen gerichtet

  • emotionale Inhalte leichter zugänglich


Dankbarkeit kann in Hypnose besonders tief verankert werden, weil sie nicht nur „gedacht“, sondern gefühlt wird. Dieses Gefühl kann sich langfristig auf:

  • Selbstwahrnehmung

  • emotionale Stabilität

  • Lebenszufriedenheit

auswirken.

 


Wie man sich Dankbarkeit am besten und einfachsten angewöhnt

 

Dankbarkeit ist keine Eigenschaft, die man „haben muss“. Sie ist eine Gewohnheit des Geistes – und Gewohnheiten lassen sich lernen. Entscheidend ist dabei nicht die Dauer, sondern die Regelmässigkeit.

 

Dankbarkeit fühlen – nicht aufzählen.

Dankbarkeit wirkt am stärksten, wenn sie emotional erlebt wird.

 

Eine einfache Übung:

  1. Denke an etwas, wofür du dankbar bist

  2. Schliesse kurz die Augen

  3. Spüre für 10–20 Sekunden, wie sich das im Körper anfühlt

Schon dieser kurze Moment reicht, um dem Unterbewusstsein ein neues Signal zu geben.


Einen festen Anker nutzen

 

Dankbarkeit wird leichter, wenn sie an etwas Bestehendes gekoppelt ist.

Zum Beispiel:

  • morgens beim Zähneputzen

  • abends im Bett

  • beim ersten Schluck Tee oder Kaffee

 

Eine weitere Möglichkeit ist es, schöne Momente aufzuschreiben. Dieses Blatt kann bei sich getragen oder abends in Ruhe gelesen werden und hilft in schwierigen Momenten aus den negativen Gedanken zu kommen.


Zusätzlich kann man sich jeden Abend kurz notieren, wofür man an diesem Tag dankbar war. Wichtig ist dabei nicht die Anzahl der Punkte, sondern den Moment innerlich noch einmal zu erleben und das Gefühl bewusst wahrzunehmen und zu spüren.

 
 
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